Praxis für Naturheilkunde und Traditionelle Chinesische Medizin

Dr. Sabine Rick-Brand

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Traditionelle Chinesische Medizin - TCM

Akupunktur        Moxibution        Schröpfen        Gua Sha

Chinesische Arzneimitteltherapie  /  Chinesische Heilkräuter

Was ist TCM ?

Die Traditionelle Chinesische Medizin, eine der ältesten Heilkünste, betrachtet den Menschen in seiner Harmonie von Yin und Yang.

Die Harmonie oder Disharmonie dieser beiden Aspekte, die maßgeblich durch den Lebenswandel des Menschen, seiner Ernährung und den äußeren Einflüssen bestimmt wird, spiegelt sich meist in Unwohlsein oder gar Krankheiten wider.

Als Behandlungsmethoden zum Ausgleich von Disharmonien werden Akupunktur, Kräutertherapie, Ernährungsberatung, Bewegungstherapie (Qi Gong) und manuelle Therapie (Tuina) eingesetzt.

Zur Diagnoseerstellung werden neben ausführlicher Befragung der Puls- und die Zungenschau herangezogen.

Ziel ist es, das gestörte Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder herzustellen.

Als eigenständiges Medizinsystem betrachtet sie den Menschen und seine Erkrankungen ganzheitlich, zum Beispiel bei der Behandlung von Erkrankungen der Atemwege, des Magen-Darm-Systems, der Muskeln und Gelenke, des Unterleibs, der Haut und des vegetativen Nervensystems.

Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie kombiniert die traditionelle chinesische Medizin (TCM), insbesondere die Akupunktur, mit der Homöopathie. Der Begriff setzt sich zusammen aus 'Homöo' von Homöopathie, 'Sin' von Sinologie, die Chinakunde, und 'Iatros' von griech. Arzt.

Es werden homöopathische Mittel an Akupunkturpunkte gespritzt, wodurch sich beide Ansätze gegenseitig verstärken. Dabei müssen der jeweilige Akupunkturpunkt und das verabreichte Homöopathikum in ihrer Wirkung übereinstimmen. Der Begriff Homöosiniatrie wurde von dem Franzosen Roger de la Fuye geprägt, der die Arbeiten von August Weihe weiterentwickelt hatte. Weihe hatte den Zusammenhang zwischen organisch-seelischen Störungen und schmerzhaften Druckpunkten (Weihesche Druckpunkte) entdeckt. De la Fuye, Begründer der französischen Akupunkturbewegung, sah eine Übereinstimmung der Akupunkturpunkte mit den Weiheschen Druckpunkten.

Eine spezielle Therapieform ist die Auriculotherapie oder auch Ohrakupunktur. Der französische Arzt Dr. Paul Nogier fand heraus, dass ähnlich wie bei den Fußreflexzonen sich auch im Ohr alle Organe im Körper widerspiegeln. Dies kann ausgenutzt werden, um Körperreflexe über das Ohr auszulösen. Über den Reiz dieser Ohrakupunkturpunkte können so die jeweiligen Organe erreicht und zur Reaktion angeregt werden.

Ähnlich wie bei der Homöosiniatrie ergibt sich eine verstärkende Wirkung bei der Behandlung durch die Quaddelsetzung mit organstützenden homöopathischen Mitteln am Punkte für das jeweilige Organ.

 

 

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